Dr. Mathias Rösch

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Dr. Mathias Rösch (Thumbnail)

Raum 1.011, Regensburger Str. 160, 90478 Nürnberg
E-Mail: mathias.roesch@ewf.uni-erlangen.de
Tel.: +49 911 5302-574
Fax: +49 911 5302-588
Sprechstunde:
nach Vereinbarung
In der vorlesungsfreien Zeit: Einzeltermine bzw. nach Vereinbarung.

Arbeitsschwerpunkte/Wissenschaftliche Schwerpunkte

  • deutsche Geschichte im 19. und 20 Jahrhundert (insbesondere Nationalsozialismus und Widerstand gegen die NS-Diktatur)
  • Bildungsgeschichte
  • Sozialgeschichte
  • Geschichte der Fürsorge und Sozialen Arbeit seit dem Mittelalter
  • Biografiearbeit und Oral History
  • Museumspädagogik

Weitere wissenschaftliche Tätigkeit

  • Seit vielen Jahren Ausstellungsprojekte, Publikationen, Vorträge und Seminare
  • Ausstellungsprojekte gemeinsam mit kleinen bayerischen Landgemeinden zur Annäherung an deren eigene lokale Geschichte

Pädagogische Tätigkeit und Zusatzqualifikationen

  • Entwicklung von Unterrichtskonzepten und Methoden zur Vermittlung der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts für alle Schularten, auch Grundschule: historische Rollenspiele, Pantomime, Hörspiele usw.
  • In Zusammenarbeit mit dem Katholischen/Evangelischen Bildungswerk in München Konzeption und Durchführung von mehrtägigen Fortbildungsworkshops u.a. für Pflegekräfte zur Biographiearbeit mit älteren Menschen 2001 und 2002
  • Schwerpunkt meiner Tätigkeit: Vermittlung von Geschichte an Kinder und Jugendliche. - Geschichte ist spannend und hat erstaunliche, aktuelle Bezüge

Werdegang

  • Seit 09/2006: Leiter des Schulmuseums Nürnberg und der Schulgeschichtlichen Sammlung der Universität Erlangen-Nürnberg
  • 2000-2006: Projektleiter der Münchner Weiße Rose Stiftung e.V. und (seit 2001) Leiter der DenkStätte Weiße Rose am Lichthof der Universität München.
  • 1998: Promotion. Dissertation "Münchner NSDAP 1925-1933"
  • 1995-2006: nebenberuflicher Dozent an der Katholischen Stiftungsfachhochschule für Soziale Arbeit in München
  • 1993-1995: Promotionsstipendiat des "Münchner Stadtstipendium für Historiker"
  • 1989-1998: Studium der Neueren und Neuesten Geschichte und der bayerischen Landesgeschichte an der Universität München. Nebenfächer Alte Geschichte und Archäologie.
  • 1986-1989: Studium der Klassischen Archäologie und Vor- und Frühgeschichte in München und Heidelberg
  • 1986: Abitur

Publikationen

  • Erinnern und Erkennen. Die Weiße Rose Stiftung e. V. und die Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. In: Einsichten und Perspektiven. Bayerische Zeitschrift für Politik und Geschichte. Hrsg. Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit. Heft 2/2005.
  • Dal Valore della memoria alla resistenza contro il Nazionalsocialismo, in: voci della memoria. Testimonianza e racconto della deportazione. Roma 2005, S. 151-156.
  • "Hammer oder Amboß?" Zur Rolle des Bayerischen Finanzministeriums 1933-1945. Strukturen, Entwicklungslinien, Fragestellungen. In: Rumschöttel, Hermann/Ziegler, Walter (Hg.), Staat und Gaue in der NS-Zeit. Bayern 1933-1945. München 2004, S. 217-244.
  • "Da muß etwas nicht stimmen, was am Geiste dieser Klasse liegt". Ulmer Jugendliche auf dem Weg vom Protest zum Widerstand 1924-1943. In: Erinnern und Erkennen. Festschrift für Franz J. Müller. Hrsg. von Mathias Rösch im Auftrag der Weiße Rose Stiftung e. V. München 2004, S. 27-42.
  • Erinnern und Erkennen. Festschrift für Franz J. Müller. Hrsg. von Mathias Rösch im Auftrag der Weiße Rose Stiftung e. V. München 2004.
  • Die Münchner NSDAP 1925-1933. Eine Untersuchung zur inneren Struktur der NSDAP in der Weimarer Republik. Beitrag für das Kolloquium zum NS-Dokumentationszentrum. München November 2003.
  • Die Münchner NSDAP 1925-1933. Eine Untersuchung zur inneren Struktur der NSDAP in der Weimarer Republik. Dissertation München 2002. (Studienreihe des Instituts für Zeitgeschichte München)
  • Auf dem Weg ins 20. Jahrhundert, vom Kaiserreich bis 1945. In: Die Geschichte der Gemeinde Ingenried. Hrsg. Gemeinde Ingenried. Kempten 2002, S. 433-538.
  • Die Edition "Hitler. Reden, Schriften." - ein richtungsweisendes Forschungsstimulans, in: Zeitschrift für Bayerische Landesgeschichte 62, H. 2 (Oktober 1999).
  • Die Münchner NSDAP 1925-1933, in: Katharina Weigandt/Guido Treffler (Hg.): Neuere Ansätze zur Erforschung der neueren bayerischen Geschichte. Werkstattberichte. München 1999.
  • "Wenden fallen nicht vom Himmel." Widerstand von Jugendlichen im "Dritten Reich", in: "Zeitenwende" Materialien. Impulse für die kirchliche Jugendarbeit in der Pfarrei. Hrsg. Erzbischöfliches Jugendamt München. München 1999.
  • Hermann Weiß (Hg.): Biographisches Lexikon zum Dritten Reich. Frankfurt a.M. 1998. [Erstellung verschiedener Biographien für]
  • "... außerdem werden Märchen wie Hänsel und Gretel vorgeführt". Nationalsozialistische Jugendorganisationen in München vor 1933, in: Schön ist die Jugendzeit. Das Leben junger Leute in Bayern 1899 - 2001. Hrsg. von Harald Parriger u.a. (Ausstellungskatalog Haus der Bayerischen Geschichte). Augsburg 1994, S. 51 ff.
  • Die Kaufmannsfamilie Schottländer am Rotkreuzplatz. In: Spuren Jüdischen Lebens in Neuhausen. München 1994, S. 78 ff.
  • Neuried unter dem Hakenkreuz. In: Neurieder Chronik. Hrsg. von Johannes Gottwald. München 1994, S. 113 ff.
  • Das Parteimilieu der NSDAP-Sektion Schwabing. In: München 'Hauptstadt der Bewegung'. Hrsg. vom Münchner Stadtmuseum. (Ausstellungskatalog) München 1993, S. 187 f.
  • München "Hauptstadt der Bewegung". Hrsg. vom Münchner Stadtmuseum. (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in München 1993) München 1993. [Erstellung verschiedener Biographien]
  • Die Anfänge der Hitlerjugend. In: Zum Beispiel Neuhausen 1918-1933. Die nationalsozialistische "Kampfzeit" in einem Stadtteil der ehemaligen "Hauptstadt der Bewegung". München 1993, S. 65 ff.
  • Die SA marschiert - auch in Neuhausen. In: Zum Beispiel Neuhausen, S. 54 ff.
  • Reinhard Bauer: Schwabing. Das Stadtteilbuch. München 1993. [Mitarbeit zu den 1920er/1930er Jahren.]